Die Geschichte 2018-02-22T21:55:25+00:00

- Geschichte -

Siegfried Schröder und Bodo Günther waren es, die als Aktivposten am 17. Juni 1976 die damalige BSG Traktor Vietmannsdorf neu gründeten. Fußball ist schon viele Jahre zuvor in Vietmannsdorf gespielt worden, jedoch ist dies als Gründungsdatum unseres Vereins zu nennen. Weitere aktive Spieler aus der Anfangszeit waren u.a. Wolfgang Mehden, Dieter Bast, Rainer Kullcke, Detlef Greinert, Rainer Heinemann, Lothar Gamrath, Norbert Escheberg, Ulrich Kühnel und Rainer Grüttner. Kurze Zeit später verstärkten dann Gerd Günther, Norbert Zielinski, Günther Penke und Ulrich Müller den Verein und die Mannschaft.

Schon nach kurzer Zeit hat der Verein auf sich aufmerksam gemacht. Im Jahr 1978 wurde der FDGB-Pokal des Kreises gewonnen. Außerdem erinnert man sich in Vietmannsdorf gern an das Jahr 1989, als die Hallenkreismeisterschaft gewonnen wurde. Als Hallenkreismeister wurden wir auf Bezirksebene zum Stolperstein für solch renomierte Mannschaften wie Post Neubrandenburg und Neustrelitz. Aber auch Trainingsspiele gegen Post Neubrandenburg, die damalige Ligamannschaft, die mit 0:4 und 0:21 verloren wurden, gehören in die Vereinsanalen.

Im Jahr 1990 wurde die BSG Traktor Vietmannsdorf in den DSV Vietmannsdorf (Dorf-Sport-Verein) e.V. umbenannt. Zu dieser Zeit ist Günther Penke der Vorsitzende des Vereins. Neben seiner jahrelangen Tätigkeit im Vorstand ist er auch im Fußballkreis als Schiedsrichter ein zuverlässiger Partner gewesen. Des Weiteren gehören noch Reinhard Huber als Schatzmeister sowie Matthias Schumann und Gerd Günther der Vereinsführung an.

Im Zuge der Umgestaltung auf politischer und sportlicher Ebene ging der Spielbetrieb der Männermannschaft in der 1. Kreisklasse des Fußballkreises Westuckermark weiter. In der Saison 1996/97 wurde der 2. Platz in der 1. Kreisklasse unter der Leitung von Jens Devantier geschafft, was den Aufstieg in die Kreisliga bedeutete. In der Saison 1999/2000 erkämpfte die Männermannschaft einen beachtlichen 3. Platz in der Kreisliga. Der positive sportliche Trend sorgte auch für einen Spielerzulauf. So spielten von 1999 bis 2002 drei Männermannschaften im aktiven Spielbetrieb.

In den Jahren 1998/99 wurde der Vietmannsdorfer Sportplatz, der im Jahre 1981 eingeweiht wurde und bis heute immer noch an der gleiche Stelle befindet, unter großer Mithilfe von ABM-Kräften und vielen freiwilligen Helfern erneuert. Hier möchten wir stellvertretend Bernd Haertel als große Unterstützung nennen.

Während der Saison 2002/03 hatte der DSV einen großen Spielerverlust zu beklagen, welcher durch Vereins- und Arbeitsplatzwechsel entstanden ist. Begünstigt wurde dies noch durch die schlechten Umstände der Umkleidemöglichkeiten und fehlender Sanitäranlagen. Diese Bedingungen entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Der Verein konnte diesen Spielerverlust nicht ohne weiteres verkraften. Es erfolgte der Abstieg in die 1. Kreisklasse und die Reduzierung auf 2 Männermannschaften im Spielbetrieb.

Seit 1999 kämpft man in Vietmannsdorf um den Bau eines Vereinshauses mit Umkleide- und Sanitärräumen. Immer wieder wurden Fördermittelanträge gestellt. Über den „Goldenen Plan Ost“ wurden endlich im Jahr 2006 Fördermittel bewilligt und der Bau des Vereinshauses begonnen. Ein großer Dank gilt hier im Besonderen Gerd Günther, der seit 1977 Mitglied und im Verein sehr aktiv tätig ist. Obwohl er schon lange in Templin wohnt, spürt man die enge Verbundenheit zu seinem Heimatdorf. Als Geschäftsführer ist er Dreh- und Angelpunkt des Vereins und Anlaufpunkt für sämtliche Vereinstätigkeiten.

Mit der Unterstützung von vielen freiwilligen Helfern, Sponsoren und aller am Bau beteiligten Firmen und Personen, konnte Anfang 2007 das neue Vereinshaus seiner Bestimmung übergeben werden. Der Verein möchte sich auch auf diesem Wege bei allen Personen über die geleistete Arbeit und die finanzielle und materielle Unterstützung recht herzlich bedanken. Durch das Gebäude wird die Vereinsarbeit erheblich erleichtert und es kann den Spielern im Verein, den Gastmannschaften und Fans erheblich bessere Bedingungen geboten werden. Nun aber ist es auch die Pflicht des Vereins und eines jeden Spielers das Geschaffene sorgfältig zu bewahren.

Wurde im Zeitraum von 1997 bis 1999 schon einmal eine A-Jugendmannschaft auf die Beine gestellt, so ist es vor allem Gerd Günther und Jens Heidler zu verdanken, dass seit der Saison 2005/06 wieder eine A-Jugend-Mannschaft den DSV im Spielbetrieb vertritt und erfolgreich auf Punktejagd geht. Den größten Erfolg feierte die Mannschaft aber im Kreispokal, der 2007 gewonnen werden konnte. Viele der Spieler dieser Mannschaft sind bis heute noch im Verein aktiv.

Die Jugendarbeit erlebte in den Jahren darauf einen waren Höhenflug im Verein. Unter der Mithilfe von Carsten Theis, Andreas Lück und Enrico Tuchen, konnten zahlreiche junge Talente allen Altersklassen in den Spielbetrieb integriert werden. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten.

In der Saison 2009/2010 sollte der DSV alle seine bisherigen Rekorde knacken. Sowohl die 1. Männermannschaft, als auch die A- und D-Junioren wurden Meister ihrer Spielklasse. Das bedeutete für die Männer den Aufstieg in die Kreisliga und für die A-Junioren, als bisher einzige Vietmannsdorfer Mannschaft, den Aufstieg in die Landesklasse.

Nach dem Punktabzug durch fehlende Schiedsrichter, der unsere 1. Männermannschaft fast zum Abstieg aus der Kreisliga zwang, engagierte sich der Verein auch im Punkt Schiedsrichterarbeit wieder mehr. Dort hat vor allem Denny Taxweiler einen steilen Aufstieg geschafft, der ihn bis in die B-Junioren-Bundesliga gebracht hat. Ihm eifern jetzt Sebastian Arndt und Paul Petermann, der bereits in der Landesklasse pfeift, nach. Somit ist hier im Verein ein Generationenwechsel vollzogen, nachdem vor allem Bernd Wittenbecher über viele Jahre mit hervorragender Einsatzbereitschaft die Fahne der Schiedsrichter für den DSV hochgehalten hat.

Heute (31.12.2017) haben wir leider keine Jugendmannschaften mehr im Spielbetrieb, jedoch gibt es Bemühungen dies schnellstmöglich zu ändern.

Erfreuen kann sich der Verein jedoch an dem Projekt Frauenfußballmannschaft. Unter großer Eigeninitiative von Jennifer Lubitz, konnte eine Mannschaft ins Leben gerufen werden, die mit 15 Spielerinnen einen regelmäßigen Trainingsbetrieb hat und eventuell bald den nächsten Schritt in den Spielbetrieb gehen kann. Weitere Frauen werden hier weiterhin gesucht.

Wer Interesse am Vereinsfußball hat, ist hiermit natürlich aufgerufen, sich gern bei uns zu melden. Gesucht werden nicht nur Spieler, sondern auch Übungsleiter und Schiedsrichter.